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Reisebericht Yucatán - Highlights und Begegnungen

Reisebericht einer Rundreise der Highlights in Yucatán

Die vielgereisten Mexiko-Fans Samuel und Karina schildern in ihrem Reisebericht ihre Abenteuer in Yucatán.

Rundreise auf der Halbinsel Yucatán


 

Mehrwöchige Rundreise durch Yucatán im Süden Mexikos: Schwimmen in glasklaren Untergrundseen "Cenotes", Maya-Tempel erkunden, koloniale Städte entdecken, mexikanische Fiestas und Nightlife erleben, Spanisch sprechen, fantastisches mexikanisches Essen auskosten, Land und Leute kennen lernen, karibische Strände geniessen... Yucatán gehört zu den beliebtesten Reisedestinationen in Mexiko. Die Region ist beliebt bei Strandtouristen wie auch bei Individualtouristen und Backpackern. Ein Reisebericht über die Highlights in Yucatán und die herzlichen Begegnungen mit der mexikanischen Bevölkerung.

Anreise nach Mexiko

Wir sassen unter dem Sonnendach der Terrasse, vor uns eine Tasse dampfenden schwarzen Kaffee und ein Teller mit tropischen Früchten. Endlich hier, endlich wieder in Mexiko. Gestern Abend war der Flieger in Cancún gelandet, sogar mehrere Flugzeuge fast gleichzeitig. Doch dies schien nur uns aufgefallen zu sein. Bloss ein halbes Duzend mexikanischer Migrationsbeamten sassen gelangweilt in ihren Boxen und fertigten die Touristen ab. Doppelt so viele Beamte wären wohl nötig gewesen. Die Warteschlange wurde länger und länger. Nicht die ideale Visitenkarte für Cancún, einen der angesagtesten Badeorte weltweit, mit etlichen Millionen Touristen jährlich. Die Wartenden fluchten, meist in Englisch. Die Halle war stickig, das Gedränge mühsam. Ob sie wiederkommen oder alternative Reisedestinationen auswählen? Ist es nicht paradox, dass vom mexikanischen Amt für Tourismus Millionen von Dollars budgetiert sind, um weltweit an Urlaubsmessen aufzutreten und teure Werbung zu schalten und dann kann der angelockte Gast nicht mal innerhalb einer vernünftigen Zeit einreisen?

Entstehung der Tourismusindustrie von Yucatán

Backpacker am karibischen Strand in Mexiko

Strandurlaub an der Karibik auf der Rundreise durch Yucatán.

Dreissig Jahre zuvor gab es in diesem Abschnitt der Karibikküste Yucatáns nichts ausser einem Fischerdorf namens Puerto Juarez. Dann gründeten die mexikanische Regierung und eine Gruppe Unternehmer den Ort Cancún, auf einem Inselstreifen in der Form einer Sieben, mit einer Lagune zwischen den beiden Schenkeln und einem Sandstrand auf der Ozeanseite. Danach begann sich das, was die Reisebroschüren als Maya-Riviera bezeichnen, entlang der Küste nach Süden auszudehnen. Der Tourismus ist das grosse Geschäft in Yucatán.

Karibik-Fair auf der Isla Mujeres

Wir schafften die Einreise ohne zu fluchen. Wir kennen Mexiko, gehört halt irgendwie dazu. Wir lieben das Land und die Leute trotzdem, wie auch den dampfenden Kaffee und die tropischen Früchte vor uns. Zu früh raus bringt nichts, die Zeitverschiebung soll dem Körper vernünftig beigebracht werden.

Cancún und sein Massentourismus ist bestimmt nicht unser Ding, wir avisierten direkt die Isla Mujeres an, die Insel der Frauen. Mit einem Schnellboot gelangten wir innert einer halben Stunde auf die in Sichtweite von Cancún gelegene Insel. Hier geht es deutlicher ruhiger zu und her, sehr laid-back, wie unser Lonely Planet Reiseführer meint.

Wir spazierten dem feinsandigen Strand entlang. Einige einheimische Familien harrten in der prallen Sonne aus und die Kinder tummelten sich im Wasser. An der Beach Bar sass oder besser schaukelte eine Gruppe jugendlicher Backpacker auf Holzpritschen, welche von der Decke mit Seilen befestigt waren, und genehmigten sich die eint oder andere Cerveza Corona. Auf einem Steg trafen sich ältere Leute zum Aneln von Fischen und jüngere Mexikaner zum Angeln von Liebschaften.

Golfkarren ohne Golf

Wir taten was alle Reisenden hier tun, sich einen Golfkarren mieten und rund um die Insel fahren. Die reduzierte Geschwindigkeit ist ideal, die Insel ist klein und man findet sich gut zu recht. El Garrafon Reef Park (www.garrafon.com) liegt an der zerklüfteten Südspitze der Fraueninsel. Eigentlich ein privilegierter Ort in schönster natürlicher Umgebung, welcher jedoch durch einen überteuerten Vergnügungspark verschandelt wurde. Der Strand der Playa Garrafon ist relativ klein und schmal, bietet jedoch die Infrastruktur für verschiedene Wassersportarten wie Kajak fahren, Tauchen und Schnorcheln.

Abends setzten wir uns an einen Plastiktisch eines typisch mexikanischen Restaurants, einer kleinen Taqueria im Zentrum der einzigen Ortschaft der Insel und löschten unseren Durst mit eisgekühltem Dos-Equis-Bier. Die einzigen anderen Gäste waren drei ältere mexikanische Bauarbeiter, die gerade ihren Arbeitstag beendet hatten. Die winzige Frau, die uns die Getränke serviert hatte, kam mit unserer Essensbestellung. Sie trug die traditionelle Kleidung der Maya, mit einem weissen Hemd mit leuchtenden Stickereien an Kragen und Saum. Ich bewunderte die Fähigkeit der einheimischen Frauen, stets in tadellosem Weiss aufzutreten, egal, ob sie gerade mit einer Horde Kinder im Schlepptau aus dem Dschungel kommen, mit ihren Einkäufen aus einem schmuddeligen Bus steigen oder Essen servieren, so wie jetzt eben.

Maya-Zivilisation

Nach einigen Tagen relaxen am karibischen Strand auf der Isla Mujeres, wollten wir den Fokus auf kulturelle Aspekte legen, auf das Vermächtnis der Maya-Zivilisation. Uns war bekannt, dass sich das Bild der Maya im Laufe der Jahre verändert hatte. Archäologen haben den Mythos von den sanften Maya ins Wanken gebracht. Bei den rituellen Ballspielen, die zwischen den Wänden der monumentalen Spielfelder stattfanden, ging es um Leben und Tod.

Faszinierende Maya-Stätte von Chichén Itzá

Touristen bewundern den Tempel El Castillo von Chichén Itzá

Touristen in der Maya-Stadt Chichén Itzá, einem der Top-Highlights der Rundreise durch Yucatán.

Genau so einen Ballspielplatz besuchten wir in Chichén Itzá, einer der wichtigsten und meist besuchten Ausgrabungsstätten der Maya in ganz Yucatán. Hoch über unseren Köpfen ragten auf beiden Seiten vertikal angebrachte Steinkreise aus der Wand. Die Spieler durften ihre Hände oder Füsse nicht benutzen, nur Knie, Hüften und Ellenbogen und der Ball bestand aus massivem Kautschuk. Wer gewinnen wollte, benötigte also ausserordentliches Geschick. Und war deshalb würdig, geopfert zu werden... für eine Gesellschaft, in der Grausamkeit nicht zufällig geschah, sondern ritualisiert war und der Nachwelt in dokumentierenden Abbildungen überliefert wurde.

Das Spektakel zur Tag-und-Nacht-Gleiche beim zentralen Tempel El Castillo hätten wir ungemein gerne erlebt, doch findet es nur zwei Mal pro Jahr statt, jeweils am 21. März und 21. September. Dabei erzeugt der Einfallwinkel der Sonne die Illusion einer riesigen Schlange, die an der Pyramide hinabgleitet. Dies wird in jedem Reiseführer über Yucatán erwähnt und zieht Tausende von Schaulustigen an.

Nach dem Rundgang in Chichén Itzá hegten wir grosse Sympathien für die Maya und ihre architektonischen Wunderwerke. Die Maya hatten in der Vergangenheit starke Unterdrückung erlitten und noch heute wird das Volk von der mexikanischen Bevölkerungsmehrheit, die selbst aus Mischlingen spanischen und indianischen Bluts besteht, häufig als Bürger zweiter Klasse behandelt.

Cenotes – Untergrund aus Fels und Wasser

Schwimmen in einem unterirdischen Cenote

Wunderbare Abkühlung bietet das Schwimmen in den unterirdischen Cenotes von Yucatán.

Die Kalksteinbecken der Cenotes im Dschungel sind die einzigen Frischwasserquellen auf dem Plateau der Halbinsel Yucatán. Und sie sind ausserdem eine Attraktion für Taucher aus aller Welt. Das Flusssystem wird von Regenwasser gespeist, mit dem sich der poröse Kalkstein voll saugt. Es ist wie ein U-Bahn-Netz, zu dem die Cenotes die Eingänge sind. Nicht alle Cenoten sind offene Becken, der Eingang zum System kann durch Höhlen oder sogar schmale Erdspalten erfolgen, von denen manche in riesige Grotten führen, gefüllt mit Wasser, das so klar ist, dass hindurchwimmende Taucher in der Luft zu schweben scheinen. Manche weisen einen struppigen Bewuchs von Sträuchern und Ranken bis hinab zum Wasserrand auf. Yucatán ist übersät von Cenoten. Schöne Exemplare befinden sich in der Umgebung von Chichén Itzá, entlang der karibischen Küste und bei der Ortschaft Cuzama. Hier kann man mit von Pferden gezogenen Eisenbahnwagons zu verschiedenen Typen von Cenoten gelangen, wie wir in unserem Reisebericht einer Reise durch Yucatán von einigen Jahren beschrieben haben.

Übernachtung bei einer mexikanischen Familie

Mexikanische Familie in Yucatán

Juanita, die Tochter unserer mexikanischen Gastfamilie, mit Grossvater und Cousinen.

Als wir mit dem Taxi von der Hauptstrasse abbogen, säumten in den Buschwald gesetzte Hütten den Weg. Manche hatten die traditionellen schrägen Dächer aus Gräsern und Palmenblättern, andere Flachdächer. Alle waren zur Vorderseite hin offen, so dass wir beim Vorüberfahren hineinsehen konnte. Hängematten spannten sich quer durch den Raum, in ihnen lagen oder sassen die Bewohner. Fernsehgeräte flackerten und auf Altären für die Jungfrau von Guadalupe brannten Andachtslichter.

Das Taxi hielt nach einigen hundert Metern inmitten eines Haufens gackernder Hühner vor einem Haus. Als wir ausstiegen, bemerkte ich einen Affen, der rasch durch das dschungelartige Gestrüpp huschte. Irgendwo weiter hinten unter den Bäumen grunzten Schweine, und eine Schar Kinder spielte Verstecken zwischen der Kleidung, die zum Trocknen neben der Hütte hing.

Während die Kinder uns anstarrten, kam eine grauhaarige Frau aus der Hütte. Sie trug einen traditionellen huipil, mit einem bunten Blumenmuster bestickt. Ihre Füsse steckten in roten Plastiksandalen. Sie war sehr klein, mit einer hohen Taille und einem Gesicht, das ein bisschen zu gross für den Körper zu sein schien, ein keineswegs ungewöhnliches Aussehen unter den Maya.

"Bienvenidos, vengan!" raunte sie uns zu. Wir packten unsere Backpacks und folgten der Señora ins Innere der Behausung. Eine von der Decke baumelnde, nackte Glühbirne erhellte den Raum. Wir waren erstaunt wie zweckmässig und doch hübsch und heimelig das Wohnzimmer eingerichtet war. Die Familie Sánchez wurde uns vom Taxifahrer empfohlen, als eine der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten in dieser Region. Kaum hatten wir am grossen Tisch Platz genommen, servierte uns Señora Sánchez einen Teller mit Tamales, einer mexikanischen Spezialität.

Tamales und Jamaica

Für die Zubereitung der Tamales wird Mais zu einem Brei verarbeitet, in Bananenblätter eingepackt und erhitzt. Selbst für mexikanische Hausfrauen sind sie äusserst schwierig herzustellen, da es auf die richtige Konsistenz der Masse ankommt. Tamales gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen mit Bohnen, Chilischoten, Käse und Fleisch.

Das Essen schmeckte ausgezeichnet. Dazu ein Glas Jamaica-Wasser, zubereitet aus Hibiskusblüten und ungemein beliebt in Mexiko. Wir waren gut versorgt und rundum happy. Später gesellte sich Juanita, die älteste Tochter der Familie und ihr Freund Pepe, zu uns. Beide befanden sich in den Semesterferien der Universität von Mérida. Unsere Spanischkenntnisse wurden so richtig auf Herz und Nieren getestet von den beiden wortgewandten Studenten und wir genossen einen sehr hübschen Abend - authentisches Mexiko wie es Reisende leider zu selten erleben oder erleben wollen.

Fiesta in Mérida

Wir liessen uns von einem Taxi soweit wie möglich in die Stadtmitte bringen, bis Massen von Einheimischen und Touristen die Strassen verstopften und wir nicht weiterkamen. Heute war Fiesta in Mérida, einem religiösen Feiertag wurde die Ehre erwiesen. Die Hitze liess nun nach, da die Sonne unterging. Ihre Strahlen wurden von den weissen Glockentürmen der Kathedrale von Mérida reflektiert.

Wir gingen zu Fuss in Richtung Hauptplatz. Schon aus einer Entfernung von mehreren Strassen drang der Klang einer Reihe von Musikkapellen, die alle gleichzeitig spielten, an unsere Ohren. Schrille Bläser, Gitarrengeklimper, kreischende Akkordeons, Trompetenstösse, Stimmen in voller Lautstärke aus einer übersteuerten Verstärkeranlage – alles auf der Plaza oder in den angrenzenden Strassen. Dann zischte es über unseren Köpfen, und Feuerwerkskörper explodierten in einem goldenen Sternenregen. Wie die übrige Menge stiessen wir kurze Freudenschreie aus und reckten den Hals nach der nächsten Rakete. Einer Salve in Rot, Grün und Weiss, den Farben der mexikanischen Flagge.

Wir zogen durch einige Seitenstrassen. Mein Ziel war eine Bar, die ich noch von meinem Sprachaufenthalt in einer Schule in Mérida her kannte. Eine stattliche Anzahl Gäste verteilte sich über das Lokal. Eine junge Frau kam und nahm unsere Bestellung entgegen, während wir uns zurücklehnten und die Live-Band genossen. Sie spielten eine Mischung aus Salsa mit Einflüssen von Jazz, sowie lateinamerikanischen und karibischen Rhythmen. Auf der kleinen Tanzfläche tanzte ein dunkelhäutiges Paar so geschmeidig und elegant, dass sie alle anderen unbeholfen aussehen liessen. Die Nächte können lang sein in Mexiko... diese Nacht war lang!

Maya-Tempel von Tulum

Maya-Stätte Tulum an der Karibik

Ein weiteres Highlight in Mexiko ist der Strand und die Maya-Tempel von Tulum.

Früh raus wollten wir heute, um die Ruinenanlage von Tulum zu erleben bevor die Touristenbusse ihre Gruppen ausspuckten. Mit einem Sammeltransporter, colectivo genannt, gelangen wir vom Hotel zur archäologischen Stätte. Die Lage auf den Klippen direkt über dem Meer ist einzigartig. Wir hatten noch die ganze hübsch gepflegte Anlage für uns. Wir nahmen uns viel Zeit, spazierten kreuz und quer herum und lernten viel über die Maya und ihr Leben, danke einer Mischung aus Informationstafeln vor Ort, dem Reiseführer und einem kürzlich erstandenen Buch über die Geschichte der antiken Zivilisationen von Mexiko.

Wir machten noch einen Abstecher in die Ortschaft Tulum, bestimmt nichts Charmantes, doch unser Hauptaugenmerk galt dem notwendig gewordenen Geldwechsel und dem knurrenden Magen. An einer Taco-Bude in einer Seitenstrasse bestellten wir die leckeren Tacos al Pastor. Das sind dünne Scheiben von am Spiess gebratenem, gut gewürztem Schweinefleisch, serviert mit Koriander, Zwiebeln und roter oder grüner Chilisauce nach Wahl.

Mexikanische Cantina

Fiesta Mexicana in einer typischen Cantina

Drinkfeste Mexikaner und ihre Fiesta Mexicana mit Cerveza Sol in einer typischen Cantina.

Wir lernten dabei zwei spanische Backpacker kennen, Mabel und Jaime, und beschlossen etwas gegen den grossen Durst zu unternehmen. Keine Touristenbar sollte es sein, sondern eine traditionelle Kneipe, eine Cantina. Der Taquero wusste Bescheid und schnell wurden wir fündig. Wir bewunderten die Hässlichkeit der Bar und bestaunten die Trinkfestigkeit des vorwiegend männlichen Publikums. Irgendwann am Vormittag wird geöffnet, irgendwann sehr viel später wird geschlossen. Dazwischen bleibt die Zeit stehen und der Alkohol fliesst... auch bei uns. Lang und länger hockten wir, tranken Cerveza Sol und diskutierten über das Reisen in Mexiko. Mabel und Jaime waren schon weit herum gekommen, sie hatten das Land vom Norden bis Süden durchquert. Doch der wertvollste Tipp war gar nicht weit entfernt, sondern in unmittelbarer Nähe von Tulum...

Die Maya-Stadt Cobá

Trotz des leicht brummenden Schädels rafften wir uns auf und wollten den Reisetipp unserer spanischen Freunde austesten: die Maya-Stadt Cobá. Mit einem öffentlichen Bus gelangten wir bis zu einem grossen Kreisel und für die letzten 4-5 Kilometer wurden wir ohne jegliche Warterei von einem freundlichen Mexikaner auf seinem Pick-Up mitgenommen. Am Eingang zur archäologischen Stätte boten einige Jungs eine Mitfahrgelegenheit auf einer Art mexikanischen Rischka. Wir entschieden uns ein Fahrrad auszuleihen und pedalten durch den tropischen Wald bis zur höchsten Struktur, der Pyramide von Nohoch Mul. Etliche Gebäude sind in Yucatán wegen der Abnutzung durch die Touristen nicht mehr begehbar. Nicht so in Cobá, wir konnten die ungemein steile Treppe hochsteigen und genossen die fantastische Aussicht über die Weiten des Dschungels von Yucatán.

Die letzten Reisetage am karibischen Meer

Strandurlaub in der mexikanischen Karibik

Rundreise ausklingen lassen und Reisebericht schreiben am karibischen Strand in Tulum.

Und heute? Ein ganz gewöhnlicher, fröhlicher Reisetag am karibischen Meer! Zum Start vom Hotelbalkon aus den Sonnenaufgang beobachten, mit einer frischen Brise von der Karibik, duftig und salzgeladen. Dann ein klassisches mexikanisches Frühstück mit huevos a la mexicana, also Rühreier mit Schinken, Zwiebeln und Chilischoten. Aber Achtung mit dem Chili, falls nicht masochistisch veranlagt besser vorsichtig damit umgehen. Da kann noch mancher Mexikaner gutmütig meinen es sei nicht so scharf und wir Touristen leiden unter Tränen. Vorsichtshalber also einen Orangensaft als Feuerlöscher einplanen. Dazu den typischen, wässrigen Kaffee weil er einfach dazu gehört.

Nach dem Morgen kommt bekanntlich der Nachmittag, da macht man auch mal gerne auf gut einheimisch und folgt der Landessitte eine Siesta zu halten. Unter den Palmen am Strand oder besser auf der Hängematte der Unterkunft? Nach der gut vierwöchigen Rundreise durch Yucatán und dem ständigen auf Achse sein, gönnten wir uns einige entspannte Tage in der Bungalow-Anlage von Los Lirios in Tulum. Faulenzen, im Meer baden, lesen und Reisebericht schreiben, gut essen und reichlich mit Corona die Flüssigkeitszufuhr regeln... si señor, asi es México!

Reisebericht-Autoren: Samuel Hummels und Karina Schneider